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Leistungen

Bohrschlamm­entsorgung

Baubegleitend und rechtssicher

Bohrschlamm­entsorgung

Bohrschlamm entsteht bei Horizontalbohrungen wie HDD-Bohrungen. Die Mischung aus Aushubmaterial, Wasser und Bentonit gilt als Abfall und unterliegt klaren gesetzlichen Vorgaben. Für Bauunternehmen bedeutet das im eng getakteten Bauablauf: Jede Verzögerung wirkt sich aus. Mudcon übernimmt den gesamten Prozess und sorgt dafür, dass Baustellen ohne Verzögerungen weiterarbeiten können.

Warum professionelle Entsorgung/ Verwertung notwendig ist

Bohrschlamm darf weder in großen Mengen zwischengelagert noch ungesichert abgefahren werden. Eine fehlerhafte Einstufung führt zu Auflagen und kann Projekte ausbremsen.

Gleichzeitig ändern sich Bodenarten und Fördermengen oft im Tagesverlauf. Die Entsorgung muss deshalb flexibel sein und sich an den Baufortschritt anpassen. Viele Auftraggebende unterschätzen den Dokumentationsbedarf. Fehlende Nachweise führen später zu Rückfragen und Verzögerungen.

Mudcon liefert

  • Absaugtechnik für kleine, mittlere und große Baustellen
  • Transport in zugelassenen Behältern und Fahrzeugen
  • Annahme in den eigenen zertifizierten Anlagen mit klaren Annahmebedingungen
  • Beprobung für eine rechtssichere Einstufung
  • Dokumentation, die Behörden und Auftraggebende akzeptieren

Ablauf: So funktioniert es in der Praxis

Mudcon überprüft die geplanten Mengen und die Bedingungen am Einsatzort. Wenn erforderlich, folgt eine mobile Beprobung, damit die Einstufung schnell vorliegt. Danach rückt unser Fuhrpark an und saugt die Suspension direkt an der Austrittsstelle ab. Das Material geht anschließend in die Aufbereitungsanlage, wo Feststoffe und Wasser sauber getrennt werden.  Zum Abschluss erhält der Auftraggeber die vollständige Dokumentation. So bleibt der Entsorgungsprozess planbar und nachvollziehbar.

Technische Daten und rechtliche Grundlagen

Mudcon verarbeitet Bohrschlämme aus unterschiedlichen Bodenarten. Unsere Anlagen arbeiten mit mehrstufigen Trennverfahren, die Wasser und Feststoffe zuverlässig separieren. Die Abfuhr erfolgt unter Einhaltung von KrWG, GewAbfV und LAGA-Regeln.

Vorteile für Auftraggeber

  • Rechtssichere Einstufung und Nachweisführung.
  • Planbare Logistik, auch bei engen Zeitfenstern.
  • Stabile Abläufe auch bei schwankenden Fördermengen.

Typische Einsatzbereiche

  • Horizontalbohrungen im Leitungsbau
  • Glasfaser- und Stromprojekte
  • Gasnetz- und Fernwärmeleitungen
  • Erschließungsbau
  • städtische Standorte mit wenig Platz
  • Einsätze in sensiblen Bereichen wie Wasserschutzgebieten.

FAQ

Wann ist eine mobile Beprobung sinnvoll?
Immer dann, wenn Bohrschlämme in größerem Umfang anfallen oder die Zusammensetzung nicht eindeutig ist. Die korrekte Einstufung ist Voraussetzung für eine zulässige und dokumentierte Entsorgung. Mudcon übernimmt diesen Schritt direkt auf der Baustelle mit mobiler Beprobung und Vorab-Klassifizierung der Materialzusammensetzung.
Können Kleinmengen ohne Analyse angenommen werden?
Ja, in einem begrenzten Rahmen. Kleinmengen bis 15 m³ können in der Regel ohne vorherige Analyse direkt angenommen werden. Die weitere abfallrechtliche Bewertung erfolgt dann über die Beprobung im Rahmen der Anlage bzw. Mischcharge.
Was passiert bei größeren Volumina oder besonderen Anforderungen?
Für größere Mengen oder spezielle Anforderungen führt Mudcon umfangreiche Analysen in zertifizierten Partnerlaboren durch. Diese Analysen erfolgen gemäß den aktuellen abfallrechtlichen Analysevorschriften. Die Ergebnisse sind Grundlage für die Einstufung und die anschließende Entsorgung.
Wie fließen die Analyseergebnisse in die Entsorgung ein?
Die Ergebnisse der Beprobung und etwaiger Laboranalysen fließen direkt in die abfallrechtliche Bewertung ein. Auf dieser Basis werden Entsorgungswege definiert und alle Nachweise erstellt, die Behörden, Genehmigungsstellen oder Auftraggeber fordern.
Welche Vorteile hat die mobile Beprobung für Bauherren und ausführende Unternehmen?
Die Einstufung erfolgt bereits vor Baubeginn. Das sorgt für Rechtssicherheit von Anfang an und reduziert das Risiko von Stillstand, Nachforderungen oder Verzögerungen bei der Entsorgung. Gleichzeitig lassen sich Volumen und Entsorgungswege besser planen.